---
title: Hochzeit + Ehe
url: "https://www.katholisch-in-ahaus.de/glaubensthemen/hochzeit-ehe/"
date: 2025-12-10
modified: 2025-12-10
---

# Hochzeit + Ehe

1. [katholisch-in-ahaus.de](https://www.katholisch-in-ahaus.de/)
2. [Glaubensthemen](https://www.katholisch-in-ahaus.de/glaubensthemen/)
3. [Hochzeit + Ehe](https://www.katholisch-in-ahaus.de/glaubensthemen/hochzeit-ehe/)

    Ehe: lieben, achten und ehren - solange ich lebe
================================================

Für die Kirche ist die Ehe ein Sakrament. Nach katholischem Verständnis ist sie ein Zeichen für den Bund zwischen Christus und der Kirche. So erklärt es der Katechismus der katholischen Kirche („Weltkatechismus“).

Das Zweite Vatikanische Konzil nennt sie „Bild und Teilhabe am Liebesbund Christi und der Kirche“. Die Ehe soll mehr sein. Sie soll ein sichtbares Zeichen sein. Sie soll die Liebe Christi zu den Menschen zeigen.

Ein Theologe beschreibt es so: Die Liebe der Eheleute soll etwas zeigen. Ihr Dienen und ihr Opfer füreinander gehören dazu. Auch ihr Ertragen und ihr Verzeihen. Ebenso ihre Treue bis zum Tod. Darin soll sichtbar werden, was Christus heute für die Menschen und für seine Kirche ist und tut.

Der Ehealltag ist das Sakrament

Entscheidend ist der Wille der Brautleute bei der Trauung. Sie wollen die Ehe in diesem Sinn eingehen. Das Sakrament spenden sie sich gegenseitig. Nicht die Kirche oder der Priester tun das. Das geschieht im Jawort in einer kirchlich anerkannten Form. Nicht die Trauung ist das Sakrament. Die Ehe selbst ist es. Man kann auch sagen: der Ehealltag.

In der Bibel gibt es viele Hinweise auf die Ehe. Das Verhältnis zwischen Gott und Israel wird oft mit der Liebe zwischen Braut und Bräutigam verglichen. Die Kirche hält an der Unauflöslichkeit der Ehe fest. Sie beruft sich dabei auf das Neue Testament (Matthäus 19,6): „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“

Auch die Trauung greift das auf. Im Trauungsspruch heißt es: „Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe“ (oder: „bis dass der Tod uns scheidet“).

(NG|K)

    > In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.

  Chinesisches Sprichwort          ###  Leitfaden für Brautpaare

   Wenn Sie eine kirchliche Trauung planen, ergeben sich sicherlich viele Fragen. Mit einem [Leitfaden für Brautpaare](https://www.katholisch-in-ahaus.de/fileadmin/Dokumente/PDF/Leitfaden_Trauung.pdf) (PDF) möchten wir Ihnen eine erste kleine Hilfestellung an die Hand geben.

[Herunterladen](https://www.katholisch-in-ahaus.de/fileadmin/Dokumente/PDF/Leitfaden_Trauung.pdf)

  ###  Mehr im Internet: Arbeitshilfe für die Vorbereitung des Gottesdienstes

   Die Arbeitshilfe „Unsere Seelsorge Praxis“ – „Auf dem Weg zur kirchlichen Trauung“ greift Themen rund um die kirchliche Trauung auf: www.kirchlich-heiraten.de

[LINK](http://www.kirchlich-heiraten.de)

  ###  Zur Vertiefung: Gedanken zur Ehe - Der Dritte im Bunde

   Zur Vertiefung: Gedanken zur Ehe - Der Dritte im Bunde

[Weiterlesen ](https://www.katholisch-in-ahaus.de/glaubensthemen/hochzeit-ehe/vertiefung-gedanken-zur-ehe/)

  ###  Info Trauzeugen

   Bei einer Trauung kann auf zwei Beteiligte nicht verzichtet werden: die Trauzeugen. Diese haben nur eine Aufgabe: Sie bezeugen, dass die Ehe gültig geschlossen wurde – denn andernfalls ist diese ungültig. So sieht es das Kirchenrecht der katholischen Kirche, der Codex des kanonischen Rechtes (CIC), vor. Alter oder die Konfession spielen keine Rolle.

(NG)

  ###  Und wenn es nicht klappt? Scheidung – Eheannullierung

   Die Ehe zwischen zwei getauften Christen ist nach katholischem Verständnis ein Sakrament und daher unauflöslich. Ist eine christliche Ehe gültig zustande gekommen und vollzogen, dann gilt sie, bis der Tod die Partner scheidet. Deshalb kennt die Kirche keine Scheidung.
Es ist jedoch möglich, dass eine Ehe aus bestimmten Gründen von Anfang an gar nicht gültig zustande gekommen ist, d.h. die Partner das Sakrament überhaupt nicht empfangen haben. In diesem Fall können die Partner ihre Ehe in einem kirchlichen Eheannullierungsverfahren (Eheprozess) für ungültig erklären lassen und eine andere, kirchlich anerkannte Ehe eingehen.

**Formmängel, Ehehindernisse oder Willensmängel**

Gründe für eine ungültige Ehe sind Formmängel, Ehehindernisse oder Willensmängel. Ein Formmangel liegt vor, wenn die Partner z.B. nur standesamtlich und nicht kirchlich heiraten oder nicht vor dem zuständigen Pfarrer und zwei Zeugen.
Ein Ehehindernis z.B. liegt vor, wenn die Partner miteinander blutsverwandt sind oder in einem Adoptionsverhältnis stehen. Von einem Willensmangel spricht man, wenn ein Partner z.B. wegen eines schweren psychischen Defekts nicht in der Lage ist, wesentliche Verpflichtungen einer Ehe zu begreifen oder zu erfüllen, oder wenn er bewusst ein wesentliches Element der Ehe (z.B. Treue, Unauflöslichkeit, Nachkommenschaft) für sich ausschließt.

**Vorgetäuschte Absichten**

In diesem Fall stimmt das bei der Trauung gegebene Versprechen nicht mit der wirklichen Absicht des Betroffenen überein, sondern ist nur vorgetäuscht. Man spricht daher von einer Simulation.

(Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.), Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996.)

**Mehr im Internet**
Sie sind geschieden und haben einen neuen Partner gefunden? Sie möchten Ihre zweite Ehe auch kirchlich schließen? Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten: www.dioezesangericht.de

[LINK](http://www.dioezesangericht.de)

    > Die Liebe kennt alle Abgründe des Lebens und ist die einzige Kraft, die sie auch überwinden kann.
>
> Gudrun Zydek